Abschiednehmen – noch nicht für immer!! UND Brass-Beads – HURRA endlich Schmuckdesigner!!

Mittlerweile ist es März. Die Arbeit an der Ghanaian-German-School ist vorbeiund mittlerweile haben alle meine Mitfreiwilligen den Rückflug hinter sich und haben wieder Deutschen Boden unter sich…. wahrscheinlich ist es Arschkalt, allerdings gibt es fließend Wasser und das nach belieben warm, warme Wohnungen, in denen immer Strom zur Verfügung steht, schnelle Internetleitungen, Freunde, Familie, das eigene zu Zimmer und JAaaa Schnitzel mit Bratkartoffeln, oder noch besser Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat – oder Püree???, Butterbrezen, KÄÄÄÄÄSE, Joghurt und Milch…

wie auch immer – für mich ists noch nicht so weit…

 

Die Abschiedszeremonien jedweder Art – sei es von meinen Mädels oder den Schülern, den Lehrern oder liebgewonnenen Freunden – waren bisher zumindest was mich angeht nicht mit Herzschmerz verbunden. Das liegt sicher daran, dass ich noch nicht weg bin – ich hab nämlich noch 5 Wochen vor mir.

 

Von den 7 verbleibenden Wochen nach meiner Arbeit sind fast zwei schon um, was mir zeigt, dass diese letzten Wochen jetzt sehr schnell vorbeigehen. Es ist ungefähr genausolang, wie ich letztes Jahr als Urlauber hier verbracht habe. Also kann ich es wie Urlaub sehen, nur dass ich hier schon das letzte halbe Jahr gelebt habe. Was also tun??

 

Noch nicht gesehene Orte bereisen – bereits bereiste wunderschöne Orte nochmal sehen und lernen was noch gelernt werden kann.

 

Ersteres ist bei mir auf jedenfall noch der Osten und seine Küste, wenns Geld es zulässt der oberste Norden – wo ich unbedingt nochmal aufschlagen werde ist Cape Cost – ich hab nur ein kurzes Wochenende dort verbracht und diese Küstenstadt hats mir angetan – was ihre Bewochner und ihre Architektur angeht.

 

Letzteres jaja ist nicht wie viele, die mich kennen etwa die Trommelei, nein, ich besuchte seid geraumer Zeit ein Dorf im Süden Kumasis, dass für seine Messingarbeiten bekannt ist. Dort hab ich einen Lehrer gefunden, der mir mit Leib und Seele, viel Liebe zur Arbeit und Witz in jedem Moment das Messinggießen beibringt. Die Messingperlen sind für die Ashantis bekannt. Vor allem die Könige hier tragen Schmuck, und zwar nicht zu wenig, um ihren Reichtum und damit ihre Macht zur Schau zu stellen. Natürlich ist dieser Schmuck dann nicht aus Messing – jedenfalls nicht ausschließlich, sondern mit Gold überzogen – was allerdings meine finanziellen Mittel weit übersteigen würde.

 

Dort verbrachte und verbinge ich auch weiterhin so einige Tage – schwerarbeitend möchte ich betonen. Ich habe durch den Workshop dort einen Heidenrespekt vor dieser Arbeit und denen, die damit ihr Geld verdienen bekommen. Von früh bis spät werden teilweise unwahrscheinlich eintönige Arbeiten vorgenommen. Man könnte meinen, diese Arbeit sei luktrativ, aber nein – betrachtet man Aufwand – zeitlich und materiell – scheint mir nicht viel für die Arb eiter übrig zu bleiben – ich bin mir manchmal gar nicht sicher, ob sie sowas wie Arbeitsaufwand mit ein berechnen. Unsereins würde einen gewissen Stundenlohnn auf den Preis seines Handwerks draufschlagen – aber hier, es scheint mir nicht der Fall zu sein.

 

Viel Spaß mit den Bildern!!

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